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Klettern im Maple Canyon, Utah, USA: Wo Kiesel deine Freunde werden

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Box Canyon

Vom Pebble-Trust zum Cobbleitis

 

Nicht denken – machen!

Als ich in der ersten Route im Maple Canyon hing, dachte ich, was müssen das für krasse Typen gewesen sein, die hier Routen eröffneten. Wie konnten die wissen, dass daraus mal ein derart geniales Klettergebiet entstehen könnte?

Ok, wahrscheinlich wussten sie es nicht und haben einfach mal angefangen. Gut hat die Welt ein paar verrückte Visionäre hervorgebracht, Menschen, die nicht nur erwägen, planen, in Betracht ziehen, sondern einfach mal mit etwas anfangen.

Mein Mann und ich waren fünf Mal im Maple Canyon zum Klettern und Campen. Irgendwann dachte ich, darüber muss ich schreiben. Bei meinem letzten Besuch im Sommer 2016 habe ich mich dann endlich jeden Abend mit einem Bierchen in meinen Campingstuhl gesetzt und Notizen gemacht. Diese lagen nun viele Monate auf meinem Schreibtisch und provozierten mich jeden Tag: Mach endlich mal! Und voilà, hier ist er endlich mein Artikel.

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Unwirkliche Welt

Wenn man in den Maple Canyon reinfährt, kann man nicht glauben, dass man an diesen Wänden, die aus zusammengekleisterten Kieseln besteht, klettern kann – aber man kann und wie. Ich empfehle jedem Kletterer den Maple Canyon nicht nur in Erwägung zu ziehen, sondern ihn wirklich zu besuchen und diese spezielle Art von Klettererfahrung zu machen.

Worum geht’s?

In diesem Artikel geht es darum dir einen Einblick in die besondere Welt des Maple Canyons zu vermitteln. Ausserdem kriegst du auch ein paar nützliche Informationen, die dir die Vorbereitung für den Kletter- und Campingalltag im Canyon erleichtern. Am Schluss folgt eine Liste unserer 25 Lieblings-Routen.

Wo?

Der Maple Canyon liegt knapp zwei Autostunden südlich von Salt Lake City, verborgen hinter einer Truthahnfarm bei dem Dörfchen Moroni. Von aussen sieht es nach nichts Besonderem aus, erst wenn man reinfährt, eröffnet sich einem diese surreale Welt, dass man glaubt auf einem anderen Planeten gelandet zu sein.

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Popcorn, 5.12b – Cragganmore

Was?

Der Maple Canyon ist ein Konglomerat-Sportklettergebiet mit um die 600 Routen. Es gibt für jeden Grad mehr als genug, also von kinderleicht bis superschwierig (5.0 – 5.14b). Man findet im Maple Canyon also nicht nur Kinderrouten, sondern auch Langzeitprojekte für die Hardmovermamis und -papis. Aber auch das Mittelfeld kommt hier voll auf seine Kosten.

Im Maple Canyon hat es viele lange und steile Routen. Es ist daher eher brachiale Ausdauerkletterei und Ganzkörpergymnastik, denn fein-technisches Fels-Ballett angesagt.

Die meisten Routen sind Einseillängen, aber es gibt auch ein paar Mehrseillängen.

Wie?

Die Wände bestehen aus Minikieselsteine bis überdimensionalen Wassermelonen, ja es gibt sogar Steine in der Grösse von Nilpferdbabys, die von ausserordentlich hartem Sandstein zusammengehalten werden, dem sogenannten Matrix.

Viele Griffe und Tritte sind die einst rausgefallenen Steine, aber manchmal auch die aus der Wand stehenden Kiesel selbst.

Die Felsqualität ist an den meisten Wänden sehr gut. Bei den älteren Routen brechen selten mehr Steine aus, bei den Neueren spicken sie manchmal raus wie Popcorn. Die Schwierigkeitsangaben sind daher labil, wo ein Stein ausgebrochen ist, kann eine Route um einen Griff oder Tritt ärmer oder reicher werden. Wie häufiger eine Route abgeklettert wurde, umso verlässlicher wird sie.

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Pebble-Trust entwickeln

Es braucht etwas Zeit bis man Vertrauen fasst mit Maple Canyons Wände und die verlässlichen Cobbles von den wenigen (treu-)losen unterscheiden kann.

Nach einer Eingewöhnungszeit, wenn du den sogenannten Pebble-Trust entwickelt hast, wirst du diese Art Kletterei aber total geniessen können. Die beständigen Kiesel werden sogar deine Freunde werden. Einige Cobbles sind so einzigartig und charismatisch, dass sie von der Maple Canyon Kletter-Community Namen erhalten haben.

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Superlative Pipe Dream Cave

Im Maple Canyon gibt es eine riesige Cave, in welcher sich die längste Höhlen-Kletterei der USA befindet. Diese zieht sich über 30 Hacken horizontal hinaus.

Diese Pipe Dream Cave ist der Tummelplatz der Kletterelite. Es gibt hier jene Routen bis 5.14b, an denen hart und lange gearbeitet werden muss. Viele Kletterer erkranken in dieser Zeit an Cobbleities und so müssen sie Sommer für Sommer wiederkommen bis sie geheilt sind.

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Toxic Turkey, 5.13c – Pipe Dream Cave

Wann?

Der Maple Canyon ist ein geniales Sommerklettergebiet. Er hat Wände in alle Ausrichtungen.

Es gibt jene überhängende Sektoren. Er ist also auch total regensicher.

Im Winter kann man im Maple Canyon Eisklettern.

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Campieren

Wie es der Name des Tals schon erahnen lässt, handelt es sich beim Maple Canyon um ein Tal aus Ahornbäumen. Diese verfärben sich bereits im September, was wunderschön aussieht. Der Wald, der sich durch das Tal und seine Seitenarme zieht, ist ein Mischwald. Ich finde besonders nachts umrahmen die Tannenwipfel und Felsspitzen den Sternenhimmel über dem engen Tal mit besonderem Liebreiz.

Unterkunft-Alternativen

Es gibt kaum eine Alternative zum Campieren im Canyon, jedenfalls habe ich keine gesehen. Das Umland besteht aus tiefstem Farmland mit Dörfern, die gastwirtschaftlich wenig bieten. Im Canyon zu zelten, hat auch den Vorteil, dass man das Auto stehen lassen kann, denn alle Klettereien sind gut zu Fuss erreichbar.

Camp-Plätze

Die Camp-Plätze sind entlang der Schotterstrasse angelegt, die ins Tal führt. Nach dem letzten Platz geht’s nur noch mit einem ATV weiter. Die obersten Plätze sind nicht so geeignet für grosse Camper.

Es gibt nicht sehr viele Plätze, daher lohnt es sich einen Platz hier im Voraus zu reservieren. Man findet aber am Taleingang auch einige Frei-Camp-Plätze und solche, die nicht vorreserviert werden können. Die first-come-first-serve Plätze haben aber keine Tische und Bänke, sondern nur eine Feuerstelle. Schau dir auch dieses kurze Video an.

Einkaufen

Einkaufen kann man im Walmart im etwa 30 Minuten entfernten Ephraim. In dem zirka 10-15 Minuten entlegenen Dörfchen Moroni gibt es im Tankstellen-Shop neben einigen Esswaren, Eis, Wasser, Getränke manchmal auch etwas Gemüse und Obst. Ausserdem hat es dort einen grossen Müllcontainer. Ein Vorrat an gutem Bier legt man sich am Besten in der Salt Lake City Gegend an.

Wasser und Müll

Im Canyon hat es keine Pumpe, man muss daher das Wasser mitnehmen. Es gibt auch keine Mülldeponie. Alles muss selber wieder aus dem Tal geschafft und ordentlich entsorgt werden. 

Duschen

Wir haben weit und breit keine Duschmöglichkeit gefunden. Am besten erledigst du das mit einem biologisch abbaubaren Duschmittel und dem mitgebrachten Wasser hinter den Büschen oder gehst in ein Hotel.

Urlaub vom Campen

Falls du also ein bisschen Pause brauchst vom Zelten und du dich nach Strich und Faden verwöhnen lassen willst, kann ich dir einen Urlaub vom Zelturlaub in Park City empfehlen. Lies dazu meine beiden Artikel: Washington School House Hotel, Park City, Utah, USA: Wie Zuhause bei Bekannten. Vintage-Schick und Spitzenservice und Handle, Park City, Utah, USA: Kreativ und ehrlich schlemmen. Hip, aber nicht abgehoben.

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Our 25 Best of 5.10a – 5.12b

In der Folge schreibe ich über einige Sektoren und Routen, die uns besonders gefallen haben und die du unbedingt klettern solltest. Diese Aufzählung kann dir helfen schnell zu guten Routen zu kommen ohne stundenlanges Kletterführerstudium. Es ist die Liste, die wir Freunden in den Maple Canyon mitgeben würden.

Quellen

Ich beziehe mich bei den Bewertungsangaben auf den Kletterführer Maple Canyon von Darren Knezek und Christian Knight. Dieser ist ausführlicher als der Maple Canyon Rock Climbs von Pegg, Hechtel und Holms. Ich habe natürlich beide Führer, denn es ist immer interessant die Bewertungen und Beschreibungen zu vergleichen. Mehr Infos findest du auch unter Mountain Project.

Bridge Area

Die Bridge Area ist ein guter Sektor, um sich an den seltsamen Felsen anzugewöhnen und etwas Pebble-Trust aufzubauen. Die Bridge Area ist sicher nicht der Überdrübersektor, aber recht barmherzig. Der Zustieg ist super kurz und die Routen sind ganztags im Schatten. Die Wändchen sind hier senkrecht bis leicht überhängend. Also ideal, um mal anzukommen.

Taking The Bullet, 5.11b

Bis zum 4. Hacken sind die Griffe und Tritte etwas fein, danach wird die Route aber steiler und grossgriffiger und am Schluss hat es noch ein kleines Dach. Die Taking The Bullet ist ideal für den Warm-up, jedenfalls besser als die leichter bewertete Tiger Revange oder Flake Jacked. Bei Mountain Project und im Führer von Pegg, Hechtel und Holms ist sie nur mit einer 5.11a bewertet, dem würde ich zustimmen.

Tiger Revange, 5.10d

Diese Tour ist fordernder als die Taking The Bullet, eine wirklich spannende und griffige Route. Einfach fantastisch!

Crime Scene, 5.10d

Die Crime Scene ist eine grossartige Henkel- und Lochkletterei mit einem traumhaften Schlussdach, das nochmals richtig einschenkt.

Flak Jacked, 5.10a

Diese Route ist ziemlich saftig für den Grad. Sie ist heftiger als die Crime Scene, wenn man vom Schluss absieht.

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DOO, 5.12b – Windshield Wiper Wall

Zen Garden

Der Zen Garden ist ebenfalls ein passabler Sektor, um im Pebble-Universum des Maple Canyons zu landen. Er ist den ganzen Tag im Schatten. Der Zen Garden bietet guten kompakten Fels, was hilft Vertrauen in die Konglomerat-Kletterei aufzubauen. Hier findet man schöne senkrechte, nicht allzu lange Routen.

Meet The Buddha, 5.10a

Buddha’s Rätsel kommt kurz vor dem Schluss.

Zen Master, 5.10d

Man muss die Kiesel gern von der Seite nehmen.

Mini Meditation, 5.10c

Versuch einfach mal mental abzuschalten und es fliessen zu lassen.

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The Windshield Wiper Wall

Auch dieser Sektor ist super easy erreichbar und den ganzen Tag im Schatten. Die Routen hier sind bis zu 28 Express-Schlingen lang.

The Hitchhiker, 5.11c

Das ist ausserhalb der Pipe Dream Cave, die längste Route im Canyon. Sie ist zwar nur senkrecht, da es aber mehrheitlich Pebblekletterei ist, also weniger Löcher hat, schenkt sie ganz schön ein. Es folgt abwechselnd Schlüsselstelle, auf Abschüttelposition, auf Schlüsselstelle, auf Ruher, und so weiter.

Forbiddance, 5.12a

Diese Tour startet einfach und grossgriffig, hat einen harten Mittelteil und wird dann oben zwar wieder henkelig, aber sehr anstrengend.

DOO, 5.12b

Die DOO ist nicht im Führer, diese wurde im September 15 neu eröffnet und befindet sich rechts der Jackknifed. Die Route ist überhängend und hat fixe Express-Schlingen drin. Unten ist die Route schön mit guten Henkeln, dann folgt ein harter Mittelteil. Die Wand ist dort unübersichtlich und schwierig zu lesen und hat nur mehr kleine Griffe. Zum Schluss legt sie sich etwas zurück. Die Kletterei wird einfacher, aber ausdauernd.

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Sound The Klaxon, 5.10b – Matrix

The Matrix

Dieser Sektor ist fantastisch und macht Lust auf mehr Maple Canyon. An der leicht überhängenden Matrix hat es nicht viele Löcher und Mulden von herausgefallenen Steinen. Die Matrix ist wahrscheinlich einer der Wände mit der besten Felsqualität. Die Griffe sind hier selten henkelig, sondern eher die runden Kiesel selbst. Den Weg durch dieses Kieselmeer zu finden ist schwierig. Die Kletterei an der Matrix lässt Hände und Unterarme schnell ermüden. Ab Mittag fängt die Sonne an in die Wand zu brennen, dann ist hier kein Halten mehr.

Sound The Klaxon, 5.10b

Diese Route ist ganz schön fordernd für den Grad. Die guten Griffe muss man erstmal finden und bis dahin sind die Unterarme schon hart. Gute Fussarbeit ist hilfreich.

Twelve Tasty Doughnuts, 5.10b

Eine wunderbare und strenge Tour. Sie ermöglicht einem ein breites Repertoire an Griff-Techniken einzusetzen: Sloper, Seiten-, Zangen- und Untergriffe.

Amenema, 5.11c

Die Amenema ist so schön wie ihr Name klingt – eine grandiose Tour. Der Fels ist grossartig und wird gegen oben immer schöner. Sie ist ausdauernd und die Griffe sind schwer zu finden, weil sie weniger begangen wird und daher kaum sichtbare Magnesiaspuren aufweist. Auch sie fordert eine ganze Reihe an Klettertechniken. Die Amenema ist länger als die anderen Routen an diesem Sektor und trotzdem viel zu kurz. Man wünscht sich, dass sie nie aufhören würde. Vorsicht: Die Amenema hat grosses Suchtpotenzial!

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Minienticer, 5.9 – Minimal Crag

The Minimal Crag

Der Minimal Crag ist sehr sehr beliebt, weil sehr sehr cool. Dieser Sektor bietet stark überhängende Ausdauer-Henkel- und Sloper-Kletterei. Die Hauptwand des Minimal Crag ist im Sommer bis zirka 11 Uhr in der Sonne. Man kann aber gleich ums Eck im Schatten an den zwei leichteren Touren Minienticer und Minimum Effort einklettern. Und dann rechtzeitig bevor die Massen sich aus ihren Zelten geschält haben, in die äusserst beliebte Groundwork einsteigen und sich warm machen.

Minienticer, 5.9

Die Minienticer ist ein Superklassiker. Und wie es so üblich ist bei den Klassikern, ist sie hart für den Grad. Die Minienticer ist eine steile lange Gratkletterei. Wenn man sich immer rechts vom Grat an den Seitengriffen hocharbeitet, dann kommt alles gut.

Minimum Effort, 5.10d

Diese Route beginnt etwas bröselig, ist aber trotzdem lohnend. Zum Schluss wird sie überhängend, da sollte man sich links halten. Auch die Minimum Effort ist recht knackig für den Grad.

Groundwork, 5.11c

Die Groundwork ist DIE Einwärmroute der Minimumcrags-Hardmover. An grossen Henkeln, wenn man sie findet, gewinnt man schnell an Höhe.

49, 5.12a

Die Fortynine ist ein Überklassiker. Sie ist sehr überhängend mit grosszügiger Absicherung. Im Mittelteil sollte man nicht zögern, um nachher noch genügend Saft für den ausdauernden und sehr überhängenden Finish zu haben. Am Schlussteil hat es mehr Griffe, als nötig, also nicht alle nehmen.

Functional Idiot, 5.12a

Diese Route ist ebenfalls sehr überhängend und zwar vor allem im obersten Teil. Die kleinen Griffe dort oben mit gepumpten Armen noch zu halten, ist schwierig, daher muss man unten gut abschütteln. Im Mittelfeld gibt es drei Schlüsselstellen mit je einem Ruher, die sollte man nutzen. Am Schluss auf den grossen Cobble stehen zu kommen, ist die Erlösung zum Stand.

Zoaster Toaster, 5.11d

Der Zoaster Toaster ist die zugänglichste der schwereren Routen. Man muss allerdings im Mittelteil an suboptimalen Griffen durchziehen. Nicht aufgeben lohnt sich. Danach kann man durch ein fantastisches Pebble-Fest vorbei an einem baseballgrossen Kiesel bis zum Schluss ausgelassen feiern.

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Sicht aus der Groundwork in die Zoaster Toaster und Functional Idiot – Minimal Wall

Pictograph Wall

Wer es mal ein bisschen gemütlicher will, geht spätnachmittags zur Pictograph Wall. Der Zustieg ist nicht erwähnenswert. Hier findet man wunderschöne lange Routen. Alle Touren sind perfekt, um sich im Flowzustand zu wiegen. Sie fordern zwar, aber da die Wand nicht steil ist, hat man Zeit die guten Tritte und Griffe zu finden.

Kingpin, 5.10a

Wunderschöner Warmup, trotzdem wird einem hier nicht alles geschenkt. Es ist vorteilhaft, wenn man weiss, dass man Griffe auch seitwärts belasten kann.

Heathen, 5.11b

Ist eine der zwei schönsten Routen an der Pictograph Wall. Sie startet während der ersten drei Hacken gleich wie die Dry Ice, die im Führer mehr Sterne hat. Die Heathen ist aber unserer Meinung nach die Schönere.

Streak, 5.11b

Diese Route ist die andere Grazie an der Pictograph Wall. Sie hat einen knackigen Start. Nach dem dritten Hacken hat man das Schwerste hinter sich, danach ist nur noch leicht ausdauerndes Fliessengeniessen angesagt.

von oben

Tiefblick aus der Groundwork, 5.11c – Minimal Wall

Cragganmore

Die Cragganmore ist eine Wand mit grossem Potential. Wahrscheinlich werden hier künftig noch ein paar weitere Routen eingerichtet.

Sie hat lange überhängende Touren. Der Fels ist aber noch nicht so trustful, weil es ein eher neuerer Sektor ist und noch etwas abgeklettert werden muss. Hier trifft man auf viele Matrixlöcher von herausgefallenen Steinen. Künftig werden bestimmt weitere dazukommen.

The Black Waterfall, 5.11a

Hier ist gute Fussarbeit gefragt. Die Route ist schwer für den Grad, aber superschön.

Daddy, 5.12b

Besonders oben durchs Dach ist die Daddy steil und geil.

Popcorn, 5.12b

Die Popcorn bietet immer anspruchsvoller werdende Kletterei. Die Schlüsselstelle ist oben im Dach. Am Schluss muss man tapfer und mutig sein, da geht’s noch ausgesetzt bis zum Stand. Die Route wurde abgewertet, weil Locals anscheinend vor der Schlüsselstelle einen Knieklemmer gefunden hätten, wo man abschütteln könne. Wo dieser sein soll, ist uns allerdings schleierhaft.

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Minimal Wall mit Cobble Almighty

Im Maple Canyon gibt es natürlich noch jene Sektoren. Wir blieben bei unseren fünf Besuchen immer nur für ein paar Tage. Ein jeder Kletterer, der heiss ist auf neue Erfahrungen und Herausforderungen, muss einfach mal in den Maple Canyon.

Nicht erwägen – hingehen!

Nadia

 

[Copyright © Nadia Sbilordo]

Wo lohnt es sich in der Gegend sonst noch zu klettern? Lies dazu meinen Beitrag: Namaste: Kolob Canyon, Zion National Park, Utah, USA. Wunderland in Lila, Lachs und Bordeaux – Spielwiese für Fotografen, Kletterer und Wanderer

 

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