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Relais & Chateaux-Hotel Cellars-Hohenort, Constantia-Kapstadt, Südafrika

Haupthaus.jpgKoloniales Kleinod am Tafelberg

Bei meinen diversen Besuchen in Kapstadt habe ich in verschiedenen Hotels im Stadtzentrum gewohnt. Das würde ich nicht mehr machen. Ich finde die Schönheit Kapstadts befindet sich wo anders.

Dieser Beitrag ist nicht gesponsert.

Schildkröten1.jpg

Lage und Umgebung

Das Relais&Chateaux Hotel Cellars-Hohenort liegt etwa zwanzig Autominuten von Kapstadt an den Hängen des Tafelberges. Es ist inmitten des Villenviertels Constantias, welches umgeben ist mit wunderschönen Weingütern. Das Cellars-Hohenort ist kein Weingut, obwohl es ein kleines Traubenfeld unterhält.

Weinberg

Im beschaulichen Cellars-Hohenort lässt es sich wunderbar entspannen und die Seele baumeln lassen. Trotzdem ist das Stadtzentrum Kapstadts und seine Waterfront, mit dem Hotel-Shuttle, leicht zu erreichen. Ausserdem ist man im Cellars-Hohenort näher dran am Kap und dessen Sehenswürdigkeiten.

Waterfront

Das Kap der Guten Hoffnung oder der Boulders Beach in Simon’s Town mit seinen Pinguinen sind vom Cellars-Hohenort bequem zu erreichen. Man braucht nicht mal durch den höllischen Kapstädter Arbeitsverkehr zu fahren.

Boulders Beach

Den Chapman’s Peak-Drive fährt man am besten auf dem Rückweg von Süd nach Nord, so ist man, wegen dem Linksverkehr in Südafrika, am Klippenrand und sieht besser in die Tiefe. Ob die Strasse geöffnet ist, kannst du auf der Chapman’s Peak Drive Webseite nachsehen.

am Kap

Vom Ende des Chapman’s Peak-Drive ist man dann in knapp 20 Minuten zurück im Hotel und kann sich von den Ausflugs-Strapazen im oder am Pool bei einem Grapetiser erholen, der einem dort von dem stets freundlichen und fröhlichen Personal serviert wird.

Pool2

Das Hotel

Das Cellars-Hohenort bietet 32 Zimmer und 18 Suiten, eine Spa, ein Friseur-Salon, ein Putting- und Chipping-Green, mehrere kleine Konferenzräume, zwei Pools, einen Tennisplatz, zwei Restaurants mit wunderschönen Terrassensitzplätzen, zwei Bars, einen Hotel-Shop, ein Wäldchen, einen Rosengarten und wie bereits erwähnt einen Mini-Rebberg.

Pool1

Das geschichtsträchtige, ländliche Refugium ist ein sehr ruhiges Hotel, das mit antiquiertem Schick glänzt. Das Hotel ist aber trotzdem modern ausgestattet. Die Zimmer sind hell und in freundlichen Farben eingerichtet. Das Cellars-Hohenort existiert in seiner heutigen Form seit 1993.

Garden

Der Umschwung des Cellars-Hohenort ist mit 3,8 Hektaren relativ klein – im Gegensatz zum Steenberg, das 200 Hektaren umfasst. Siehe mein Artikel: Steenberg Estate, Kapstadt, Südafrika: Oase zwischen Tafelberg und Cape Flats. Am Kap prallen nicht nur der Atlantik und der Indische Ozean aufeinander.

desk clerk

Rezeptionistin

Garden of the Year

Das Cellars-Hohenort ist zwar kein grosses Anwesen, hat aber einen wunderschönen Garten mit vielen lauschigen Plätzchen. Das Gut gewann 2010 sogar den Relais&Chateaux-Gartenpreis.

Garten

Der Garten ist der Stolz und das Aushängeschild des Hotels. Dieser, wie auch das Interieur des Hotels, wird bewusst altmödisch, im eduardischen Stil gehalten. Neben dem Rosengarten und einem Ententeich findet man einen Bestand beeindruckender alter Eichen und Kampher-Bäume.

Bäume

Wer noch mehr Garten möchte, kann sich gratis mit dem Hotel-Shuttle zum sehr nahen (zirka 5 Autominuten) botanischen Garten Kirstenbosch chauffieren lassen. Kirstenbosch gilt nicht nur als einer der schönsten, sondern auch artenreichsten botanischen Gärten der Welt. Am Tafelberg soll es mehr Blumenarten geben als in ganz Grossbritannien.

Garten1

Wine & Dine

The Conservatory

Das Conservatory,eines der beiden Restaurants im Hotel Cellars-Hohenort, ist ganztags geöffnet. Hier wird einem ein wunderbares Frühstück serviert, sowie sehr leckere und kreative Gerichte zum Mittag- und Abendessen.

Conservatory2

Das Restaurant wurde um eine mächtige Eiche gebaut. Es ist gemütlich und in Erdtönen eingerichtet. Die Idee ist es, den Garten ins Restaurant zu bringen. In dieser Küche werden mit vielen frischen Kräutern, Früchten und Salaten interkontinentale Klassiker zubereitet, aber auch landestypische Speisen.

Man findet auf der Speisekarte beispielsweise Springbock vom Braai (Grill) oder das überaus beliebte Nationalgericht Bobotie. Lies dazu meinen Artikel mit Rezept: Bobotie, südafrikanisches Nationalgericht. Kulturenmix im Kochtopf. Ich habe mehrmals im The Conservatory gegessen und es hat mir ausnahmslos geschmeckt.

Garten 3

Greenhouse

Das andere Restaurant im Cellars-Hohenort ist das preisgekrönte Fine-Dining-Restaurant Greenhouse. Es ist nur an fünf Abenden geöffnet, dafür fährt es mit einem Mehrgang-Tasting-Menu auf. Ich habe nie im Greenhouse gegessen und kann daher nicht mehr dazu sagen.

La Colombe

Aussicht auf der Zufahrtsstrasse zum La Colombe

Essen auf umliegenden Weingütern

Bei unserem Aufenthalt im Cellars-Hohenort sind wir an drei Abenden ausser Haus in der nahen Umgebung essen gegangen. Eines davon war das Restaurant La Colombe auf Silvermist Wine Estate. Es ist eines der besten Restaurants in Afrika. Wir haben heuer zum dritten Mal im La Colombe gegessen und es war wieder fantastisch. Für einen Tisch im La Colombe muss man sehr lange im Voraus buchen. Das La Colombe hat übrigens den ehemaligen Tasting Room im Le Quartier Français in Franschhoek übernommen und wird dieses im August unter dem Namen La Petite Colombe eröffnen.

Tuna

Im weiteren haben wir uns im Catharina’s auf Steenberg Estate verwöhnen lassen, wo wir auch schon mehrmals wohnten. Siehe dazu meinen Artikel.

Und als letztes waren wir im Restaurant auf dem wunderschönen Weingut Buitenverwachting, wo wir ebenfalls Ausgezeichnetes serviert bekommen haben.

Buitenverwachting

Kaffee auf Buitenwachting

 

Hotel Steenberg oder Hotel Cellars-Hohenort?

Welches Hotel ich bei meinem nächsten Besuch in Kapstadt wählen würde, weiss ich nicht. Das Steenberg hat den Vorteil, dass es grösser ist, so dass man ausgiebige Spaziergänge in gesichertem Gelände machen kann. Hingegen gefällt mir im Cellars-Hohenort der Garten besser. Dieser bietet viele lauschige, sonnige und schattige Plätzchen, wo sich’s gut arbeiten, lesen oder träumen lässt. Ausserdem mochte ich die Atmosphäre und das Essen im Restaurant The Conservatory sehr.

 

Nadia

Mama Africa

[Copyright © Nadia Sbilordo]

 

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